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Sehenswertes


Zentral für die Besichtigung und größte Attraktion Venedigs ist der Markusplatz. Als einziger Platz der Stadt, der die Bezeichnung "piazza" trägt, ist er seit seinem Entstehen im 9. Jahrhundert der bedeutendste und bekannteste Platz der Lagunenstadt. Geprägt von der Fassade der Markuskirche und umschlossen von den neuen und alten Prokuratien reicht er mit seiner Verlängerung durch die Piazzetta bis vor den Dogenpalast und öffnet sich dort in Richtung des Canal Grande. Die anliegenden Bauwerke gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt: Der Dogenpalast, die Porta della Carta, der Uhrenturm, die Prokuratien, der Campanile mit der Loggetta und die Biblioteca Marciana. Bekanntes Foto-Motiv: Die zwei Säulen, die die Piazzetta San Marco dominieren.

Nicht nur der Markusplatz, sondern auch der Markusdom selbst ist einen Besuch wert. Seit 1807 ist er die Kathedrale des Patriarchen von Venedig, nachdem er bis Ende des 18. Jahrhunderts das zentrale Staatsheiligtum der Republik Venedig war. Seine Baugestalt folgt Vorbildern aus der byzantinischen Architektur, wobei die Anbauten des 14. Jahrhunderts auch im gotischen Stil erfolgten. Eine überreiche Dekoration der Fassade, ornamentale Mosaike aus Marmor am Boden und Mosaike mit Goldgrund an der gesamten Decke machen den Stil des Gebäudes aus. Zwischen dem Dogenpalast und dem Gefängnis Venedigs liegt die Ponte dei Sospiri, die Seufzerbrücke. Sie besteht aus weißem Kalkstein, wurde Anfang des 17. Jahrhunderts vollendet und führt über den Rio di Palazzo, einen etwa acht Meter breiten Kanal. Die vom Gericht Verurteilten wurden vom Dogenpalast über die Brücke in die Räume des Gefängnisses gebracht, wobei sie mit einem letzten Blick auf die Freiheit der Lagune geseufzt haben sollen.

Nicht nur der Dompalast am Markusplatz ziert die Stadt: Auch der Ca' d'Oro (das "Goldene Haus") und der Ca' Pesaro sind einzigartige Bauwerke. Während der Ca' d'Oro ein bezeichnendes Beispiel für den Stilwechsel in der venezianischen Gotik ist, ist der Ca' Pesaro einer der schönsten Barockbauten der Stadt. Der Ca' Rezzonico ist ein architektonisches Juwel der Renaissance und gibt einen guten Einblick in den großzügigen Lebensstil des Adels zur Spätzeit der Republik. Von der Romantik bis zum Barock - verschiedene Stile zeichnen sich auch in den Kirchen Venedigs ab. Zu den wohl schönsten gehören (neben dem Markusdom) die Votivkirchen Santa Maria della Salute, welche an der Einfahrt zum Canal Grande liegt und einen grandiosen Blick über den Kanal bietet und Il Redentore. Die Basilika di Santa Maria e Donato in Murano ist der bedeutendste Bau in der Nachfolge der Markuskirche und fasziniert direkt am Meer gelegen mit farbenprächtigem Mosaikboden. Das Arsenal Venedigs vereinte Schiffswerft, Zeughaus und Flottenbasis der ehemaligen Republik Venedig. Die Werft wird auch als größter Produktionsbetrieb Europas vor dem Zeitalter der Industrialisierung betrachtet und wurde zum Vorbild für andere Marinarsenale in Europa. Das Wassertor und das Portaltor waren lange Zeit die einzigen Eingänge.

Zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt zählt auch die Rialtobrücke, die über den Canal Grande und zur Kirche San Giacomo di Rialto führt. Nachdem sich Brücken aus Holz nicht dauerhaft bewähren konnten, beschloss man 1507, eine steinerne Brücke zu bauen. Für den Verkehr freigegeben wurde die einbogige Brücke mit zwei Ladenreihen 1591. Die Geschichte der venezianischen Malerei wird im Museum Galleria dell'Accademia zum Leben erweckt. Die Gemäldegallerie am Canal Grande zeigt über 800 Meisterwerke von Bellini, Carpaccio, Giorgione, Tintoretto, Tizian und Veronese, Canaletto, Guardi, Longhi, Piazzetta, Tiepolo und vielen mehr und zählt zu den bedeutendsten der Welt.

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